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Ayiana

unregistriert

1

Freitag, 24. August 2012, 18:14

Date with destiny

Date with destiny

Die Sonne taucht die Welt in die unglaublichsten Farben. In helles Tageslicht, das manch eine blühende Blume bezaubernder scheinen lässt. Die Farben strahlen regelrecht und funkeln. Bunt. Schillernd bunt wie der Regenbogen, den auch die Sonne entstehen lässt, wenn sie mit dem Regen zu einer Einheit verschmilzt. Manchmal, immer dann, wenn sie auf oder untergeht können wir ein ganz besonderes Farbenspiel beobachten. Ein warmes orange, das uns einhüllt und uns wärme schenkt, oder ein mysteriöses violett, dass die Fantasie eines Künstlers erblühen lässt. Die Sonne spielt zeitweise gerne mit Schatten, lässt manchen Kontrast dunkler werden. Habt ihr schon einmal gesehen, was passiert, wenn Sonne und Horizont einander küssen und sich alles in dieses liebliche Licht hüllt? Bäume wirken schwarz, Glasfassaden von Häusern beginnen zu funkeln und doch scheint die Sonne mit dem Licht auch die Farben mit sich zu nehmen. Es wird alles dunkel. Schwarz und finster. Genau das ist es, was ich sehe.
Ich bin blind und ich sehe keine Farben. Ich fühle sie nur. Blau fühlt sich an wie das Plätschern eines Wasserfalls, gelb wie das Sonnenlicht auf meiner Haut. Grün wie ein paar Grashalme, die mich an den Füßen kitzeln und rot... rot fühlt sich an, wie die Liebe, die das Herz zum schnellen Schlagen bewegt. Manchmal frage ich mich, wie die Farben wirklich aussehen. Ob sie so sind, wie in meinen Vorstellungen. Die Sonne wandert über meinen Kopf hinweg. Ich fühle, wie mir der Wind durch die Haare streichelt und ich lausche dieser unverkennbaren Melodie der Welt. Alles befindet sich im Einklang. Hier, in Honolulu, einem Ort, der von jetzt an meine Heimat sein soll.... noch immer kann ich nicht glauben, wohin mich das Schicksal geführt hat. Von einem Ende der Welt, zum anderen und wieder zurück. Einmal hier hin und dann dort hin. Immer wieder auf der Suche nach einem Ort, an dem ich bleiben kann. Leider ist es gar nicht so einfach ein zu Hause zu finden. Ein zu Hause findet man nur mit dem Herzen und nicht mit den Augen... aber das macht es mir nicht unbedingt leichter. Ich bin also hier in Honolulu. Eine blinde Schriftstellerin, die auf der Suche ist. Heute erst angekommen, ist alles noch so schrecklich aufregend. Der weiche, warme Sand unter meinen Füßen, das leise rauschen der Wellen, die über den Strand hereinbrechen und das leise Hecheln meiner treuen Gefährtin sind alles was mich gerade begleitet. Hier und da gurgelt das Wasser leise, umspült ein paar Felsen und hält sich in den Ritzen fest. Wo ist die Sonne? Ich lege meinen Kopf in den Nacken, drehe mich ein paar Mal und.... schon wärmt sie mein Gesicht.
Gelb
Das gelbe Licht kitzelt ein kleines bisschen, kribbelt und breitet sich über meine Nasenspitze hinweg über mein ganzes Gesicht aus, durchflutet meinen Körper und schafft es sogar meine Füße zu wärmen. Eigenartig. Ich habe sonst immer kalte Füße. Ohne es wirklich beeinflussen zu können breite ich meine Arme aus und lass mich nach hinten in den warmen Sand plumpsen, wie ein Baum, der soeben entwurzelt wurde. Meine Hände wandern durch den weichen Sand, vergraben sich in der Wärme. Die Sandkörner zwischen meinen Fingern sind ganz rau, doch geformt zu einer Masse ist der Sand weich. Die feinen Sonnenstrahlen wandern über meinen nackten Bauch und sorgen für ein wohliges Kribbeln, während das Meer im Einklang mit der Welt vor sich hin fließt. Ein immerwährender Rhythmus, in den ab und zu eine Möwe einstimmt. Aus weiter Ferne kann ich ein paar Stimmen hören. Hawaiianer. Amerikaner. Briten. Franzosen. Russen. Deutsche. Es gibt so unglaublich viele Sprachen und alle haben ihren eigenen Klang, ihre Melodie, ebenso wie die ganze Welt, die uns umgibt. Mein Hund läuft bellend hinter einer Möwe her und so richte ich mich auf. Plitsch. Platsch. Er turnt durch das Wasser und freut sich seines neuen Lebens hier auf Hawaii. Meine Hände wandern durch meine Haare, als ein zufriedenes Seufzen über meine Lippen gleitet. Vielleicht hatte ich mein Glück bereits gefunden. So glücklich, wie ich gerade bin. Luna schnüffelt mit ihrer kalten Schnauze in meinem Gesicht. Ich kann ihren Atem fühlen, der über meine Haut gleitet und so beginne ich durch ihr etwas borstiges Fell zu streicheln. Die Goldenretrieverdame begleitet mich nun schon eine ganze Weile. Es heißt sie ist schwarz... schwarz wie die Nacht. Schwarz wie meine Welt. Ihr lautes Hecheln durchdringt den Rhythmus der Natur und zufrieden lässt sie sich ein bisschen hinter den Ohren kraulen. Nur sehr langsam schaffe ich es mich wieder vom warmen Boden zu lösen und meinen Weg fortzusetzen.
Plötzlich wird es kalt an meinen Füßen und ich weiche zurück. Luna bellt auf und schon war sie an meiner Seite. Das Wellenrauschen lullt mich ein, nimmt mich mit in eine andere Welt. Meine Finger tasten über das Fell meines Hundes, bis ich die Leine finde. Langsam und geduldig, wie eine kluge Lehrmeisterin, führt sie mich weiter, über den nassen Sand. Immer wieder treffen kleine Wellen auf meine Haut. Die Erfrischung jagt durch den Körper und jedes Mal wieder bin ich verblüfft von dem sanften Rauschen und dem leichten Kitzeln des Wassers. Kühl und klar. Wie das Meer wohl aussieht?
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Ayiana

unregistriert

2

Freitag, 24. August 2012, 18:16

Blau
Helle und dunkle Töne vermischen sich im Wasser. Für mich verbinden sich Meer und Himmel zu einer Einheit. Verschmelzen miteinander, spiegeln sich ineinander. Immer weiter führt mich Luna den Strand entlang und immer mehr Geräusche lassen meine Aufmerksamkeit umher huschen wie einen Gummiball, der von Ecke zu Ecke springt. Als ein Hundebellen eines fremden Hundes laut wird, kann ich spüren wie Luna erstarrt, die Ohren anlegt und in eine andere Richtung guckt. Auch wenn sie wohl erzogen ist, ist sie noch immer ein überaus neugieriger Hund.
„Warte, nicht so schnell...“, murmle ich leise und versuche den Schritten meiner Hündin zu folgen. Gar nicht so einfach, jetzt wo die Neugier in ihr erwacht ist. Übrigens. Neugier hat die Farbe Violett. Auch das Bellen des anderen Hundes wurde lauter. Blieb zu hoffen, dass sein Herrchen ihn an der Leine hielt. Ich hatte schließlich keine Lust in einem kleinen Hundekampf zu landen... bedauerlicherweise trifft genau das ein, was ich zuvor schon vermutet habe. Ein fremder Hund bellte laut und ebenso tat Luna ihre Meinung knurrend und bellend kund. Sie schnüffelte und betrachtete den anderen Hund. Ich kann fühlen wie nervös sie wird.
„Sorry!“, schallte eine Stimme zu mir hinüber und automatisch drehe ich meinen Kopf in die Richtung, klammere mich noch immer in die Leine des Hundes, doch auf einmal entgleitet mir diese!!
„Luna!“ Die Hunde beschnüffeln sich und jagen einander. Ein gellender Pfiff lässt mich zusammenzucken.
„Dusty, komm sofort her!“, rief der fremde Mann. Bei dem Klang seiner Stimme krampft sich alles in mir zusammen. Eine Gänsehaut jagt durch meinen Körper und alle kleinen Härchen stellen sich wie magisch auf. Meine Augen wandern umher, starren in die Schwärze, die die Welt mir zu bieten hat.
„Luna...“, wispere ich leise.
„Verdammt, Dusty!“ Die Stimme des Mannes klingt wütend. Er trampelt über den Sand und entfernt sich langsam von mir. Ebenso die Geräusche der spielenden Hunde. Vollkommen untypisch für Luna! Ein Kribbeln folgt dem nächsten. Ich fühle den Blick des Mannes. Spüre, wie er mich kurz und kritisch beäugt und ja, genau in diesem Moment konnte ich sehen, wie er meine gelbe Armbinde mit den drei schwarzen Punkten bemerkte. „Ich ... ich hol die Hunde...“, raunte er, klang mit einem Mal freundlich und vermutlich zierten seine Lippen ein kleines Lächeln.
„Luna ... sie heißt Luna...“, stoße ich noch geradeso aus und schon entfernen sich die Schritte immer weiter.
Zurück bleibt nur das Rauschen des Meeres und das leise Wispern des Windes, der über meine Haut hinweg bläst und die Wärme der Sonne etwas mildert. Ich gehe in die Hocke, streichle durch den Sand und versuche Geräusche zu hören. Alleine und ohne jegliche Orientierung in einer Welt die ich nicht kenne. Immer schneller lässt die Angst mein Herz pochen und ich versuche die Verzweiflung nicht über mich kommen zu lassen. Erbarmungslos bahnt sie sich ihren Weg durch meinen Körper und sorgt für ein kleines Tränchen, das meine Wange benetzt. Der Ozean plätschert und ein leiser Ruf eines Delfins ertönt, zieht meine Aufmerksamkeit wenigstens kurz an.
Erst Lunas Bellen lässt mich wieder aufhorchen. Erleichterung durchströmt mich wie ein warmes Lüftchen und ich atme ein paar Mal beruhigt durch, als sie mir über das Gesicht leckt.
„Entschuldigung.“, ertönt erneut diese ungewöhnliche Stimme. Sein Akzent ist keiner aus Amerika. Seine Stimme klingt wie das zarte Wispern, wenn das Abenteuer nach mir ruft und doch die Geborgenheit die Arme um meine Schultern legt.
„Manchmal ist Dusty ein wenig ungestüm.“, erläutert er und kommt vor mir zum stehen. Seine Ausstrahlung zieht erneut meinen Blick an und automatisch schaue ich nach oben und auch er sieht mich an. Wieder durchflutet mich gelb – die Wärme.
„Ja. Luna auch.“, bringe ich in meinem bröckligen englisch über meine Lippen. Ich komme aus Italien. Meinem Italien. Ein Italien, das voll mit herrlichen Düften ist. Oregano. Pizza. Tomatensoße. Frisch zubereitetes Tiramisu und herrlich duftender Kaffee. Ein dampfender, schwarzer Kaffee. Ein Kaffee schwarz wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe. Kaffe, der sich anfühlt wie die Küsse eines Mannes, wie seine Umarmung, wenn er einen bei sich hält. Eine pure Versuchung. Eine ebenso starke Versuchung wie der Geruch des Mannes, der gerade vor mir stand. Herb und ein wenig verschwitzt. Ich konnte förmlich die Schweißperlen auf seiner Haut vor meinem inneren Auge glitzern sehen.
„Ich bin Alex.“, stellte er sich vor und streckte mir die Hand entgegen. Ich fühlte nur den leichten Lufthauch.
„Alice.“, antworte ich scheu, meine Hände beginnen miteinander zu spielen, ehe ich hastig eine meiner wilden Haarsträhnen hinter mein Ohr zurück streichle.
„Kann ich Ihnen vielleicht helfen...?“, fragt er nach und abermals fühle ich seinen Blick über mich gleiten.
„Ich komm klar, Alex...“, wispere ich seinen Namen und nun endlich schaffe ich es meine Hand zu heben um sie ihm entgegen zu strecken.
Kein Zögern, sondern er streckt seine Finger sogleich aus und umfasst meine zierliche Hand. Seine Handflächen sind rau und auf den Außenseiten seiner Hände fühle ich deutlich die kleinen, angespannten Adern. Er hat einen festen Händedruck, hält mich einfach nur regungslos fest. Warme Hände. Unglaublich warme Hände! Sanfte, zärtliche Finger und sogleich beginnt mein Kopf sich vorzustellen, was sie wohl alles anstellen konnten. Wir standen einfach nur da. Halten unsere Hände und schon durchflutet mich die Wärme wie ein Flut an Schmetterlingen, die allesamt wild mit den Flügeln schlagen.
„Ich bin nicht sonderlich gut darin...“, raunte er mit einem Mal und löst seine Finger von den meinigen.
„In ... in was?“, zittert meine Stimme.
Er atmete hörbar aus und befeuchtete seine Lippen. „Sie sind blind.“, stellt er fest.
„Kann ich wohl kaum leugnen.“, murmele ich und beginne mit einer meiner Haarsträhnen zu spielen, als er jäh seine Hand hob und mir eine Strähne aus dem Gesicht streichelt und ich meine Luft anhalte Ganz vorwitzig hatte der Wind diese in mein Gesicht gepustet und jetzt wanderten Alex’ Fingerspitzen über meine Wange und berührt ganz sanft meine Ohrmuschel.
„Hmm...“, brummte er.
Luna schmiegte sich an mein Bein. „Hmm... was?“, frage ich leise.
„Hmm ... ich weiß nicht ... irgendwas machen Sie gerade mit mir.“, gestand er mir leise und neigt sich etwas nach vorne. Ich kann die Wärme fühlen, die von seinem Körper ausgeht.
„Wohl eher machen Sie etwas mit mir ... darf ... darf ich Sie anfassen.“
Ein kurzes Zögern. Stille.
„Alex?“, fragte ich und abermals schluckt er.
„Ich habe genickt.“, teilte er mir entschuldigend mit.
Ich lächle und hebe meine Hände. Alex umfasst meine Handgelenke und so finden meine Fingerspitzen schließlich sein Gesicht. Er hat kurze Haare, die sich ein bisschen in seinem Nacken kringeln. Meine Hände wandern über seine Ohren, fühlen die kleinen Löcher Man(n) trug also mal Ohrringe. Auf seiner Stirn finden sich ein paar kleine Falten und ebenso über seinen Augenbrauen. Als meine Finger über seine Augen glitten schloss er diese und atmet weiter tief durch. Er trägt Bart und seine Lippen vereinten zwei perfekte Gegensätze: rau und doch weich. Er lächelt, als meine Hände weiter glitten Ich finde ein Kinngrübchen, ehe meine Finger über seinen Hals glitten. Seine Brust hob und senkt sich zügig, während ich darüber streichle und seine Schultern erforsche. Definiert von Muskeln, kann ich nicht anders, als einmal zu schlucken.
„Darf ich dich noch was fragen, Alex...?“, will ich leise wissen und ziehe meine Hände zurück. Er umfasst erneut meine Handgelenke.
„Alles ...“
„Welche Farbe haben deine Augen?“, flüstere ich.
„Blau.“
„Blau wie das Wasser, das leise plätschert und rauscht. Manchmal ein wenig aufgeschäumt ist...“, flüsterte ich leise.
Alex hält meine Hände fest und er neigt sich zu mir hinab. Sein Atem berührt meine Lippen und so fallen meine Augen zu. „Blau wie das Strahlen des Himmels.“, wispert er mir zu, ehe sich unsere Lippen berühren und meine Welt um eine Farbe reicher ist.
Rot.
Rot, wie das schnelle Herzklopfen, wenn die Liebe meine Seele erobert.
Rot, wie das Gefühl, wenn man nach langer Zeit nach Hause zurück kehrt.


P.S. Würde mich über eine Bewertung freuen:
http://www.myfanfiction.de/texte/alex-o-…hot.221478.html
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Annelien

Administrator

Registrierungsdatum: 21. Juni 2012

Beiträge: 1 009

3

Freitag, 24. August 2012, 18:25

gewertet hab ich schon, süße - nur danach heut was zu schreiben ist mir gar nicht... sorry...
ist aber toll :-*
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ekliS

Traumtänzerin

Registrierungsdatum: 24. Juni 2012

Beiträge: 2 765

4

Freitag, 24. August 2012, 18:33

Bewertung ist erledigt, aber im Moment bin ich sprachlos. :love: weil
total geplättet von dieser Geschichte, überrollt von Gefühlen





"Wenn das Universum etwas anderes will, dann kann man seinem Schicksal nicht entgehen."

[love] [grouphug] [love]
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jasminmk

unregistriert

5

Freitag, 24. August 2012, 21:08

uff ähm ich uff keine worte hier dafür wieder mein bild!! :love: :thumbsup:

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sandy21

unregistriert

6

Freitag, 24. August 2012, 21:54

schön einfach nur schön :) :love: ^^
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manati64

unregistriert

7

Freitag, 24. August 2012, 23:39

wow, mehr geht nicht
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Holle

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 1. Juli 2012

Beiträge: 2 785

8

Freitag, 24. August 2012, 23:46

wow...wunderschön geschrieben! mehr gibts da nicht zu sagen :love:
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Ayiana

unregistriert

9

Samstag, 25. August 2012, 08:44

Vielen Dank :)
War mal eine ganz neue Erfahrung in der Ich-Perspektive zu schreiben :D
Freut mich, dass der OneShot euch gefällt, habe lange mit mir gehadert.
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Luna

unregistriert

10

Sonntag, 2. September 2012, 16:44

Ich finde es unglaublich schwer aus einer Perspektive zu schreiben die man selbst nicht kennt, aber ich finde es sehr interessant wie du es versuchst hast umzusetzten.
Die Frage, die sich mir dabei stellt ist, ob es Blinde wirklich auch so verstehen, wie du in dem Fall, wo wir wieder bei meiner ersten Überlegung wären ?(
ob für sie blau in ihrer Überlegung genauso aussieht wie bei uns, wenn sie nie Farben gesehen haben?
Ich finde, du hast dich wirklich an ein schweres Thema heran gewagt und für meine Begriffe auch gemeistert, in dem du dir auch nicht zu viel herausgenommen und behauptet hast. :love:

wieder mal eine tolle Arbeit, schön zu lesen :thumbsup:
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terrag

unregistriert

11

Montag, 8. April 2013, 07:51

Wunderschön geschrieben.
Als sehender, aus der "Sicht" eines nicht sehenden.
Mir stellt sich nicht die Frage, ob jemand, der nie das Tageslicht und demzufolge irgendwelche Farben gesehen hat, das Balu sieht wie das Meer.
Ich denke, das jeder Sehbehinderte das für sich anders interpretiert und auch seine ganz eigene Vorstellung von den Farben dieser Welt hat.
Meiner Meinung nach hast du die Welt von Alice aber sehr schön beschrieben.
Gerne hätte ich auch meine Wertung abgegeben, wenn ich aber auf den Link gehe wird mir ein Seitenladefehler angezeigt.
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Mücke

Anfänger

Registrierungsdatum: 25. März 2015

Beiträge: 7

12

Montag, 30. März 2015, 16:24

Oh, das war eine tolle Geschichte. Rund und flüssig geschrieben, sehr viele wundevolle Beschreibungen der Dinge, der Natur, und des Gefühls, wie sich Alice fühlt. Ein bisschen wie im Wunderland.
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